Der heiße Draht der Energiemetropole

Der heiße Draht der Energiemetropole

 Klassenvorstand Gottfried Schneider und die beiden Konstrukteurinnen Melanie Moser und Katrin Harringer präsentieren ihren „heißen Draht für Wörgl“.   

Dynamik, Wachstum, Visionen, Tatendrang und Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen sind Charakteristika, über die sich die Stadt Wörgl nach innen und außen definiert. Das bekannte Sinnbild dafür ist die an die Ziffer 8 erinnernde Energieschleife. Genau diese Energieschleife haben nun zwei Schülerinnen der Polytechnischen Schule Wörgl zum Anlass genommen um ein Spiel zu kreieren, welches ihrem zukünftigen Berufswunsch in den Fachgebieten Eletronik und Mechatronik entspricht. Die 15- jährige Katrin Harringer und die 14 Jahre alte Melanie Moser erklären: „Wir haben die Unendlichkeit der Wörgler Energieschleife als sogenannten heißen Draht umgesetzt. Der Sinn des Spieles ist es einen isolierten Metallring um die unter Strom stehende Schleife aus Kupfer zu bewegen, ohne diese zu berühren. Wenn sie berührt wird, leuchtet ein rotes Licht auf und man hat verloren.“ Die schulisch – städtische Zusammenarbeit entstand letztes Jahr vor dem Weihnachtsmarkt, wie Klassenvorstand Gottfried Schneider erklärt: „Wir erarbeiteten in praxisorientierten Schulprojekten Spiele, welche das Stadtmarketing Wörgl für den Kinderbereich des Christkindlmarktes benötigte. Aus diesen Umsetzungen entstand bei meinen Schülerinnen Katrin und Melanie die Idee mit dem heißen Draht, der jetzt fertiggestellt wurde.“ Sehen und ausprobieren kann man den „heißen Draht der Energiemetropole“ am Sonntag den 29. April beim „Wörgler Bauernfrühling.“

(Fotos & Text: Hubert Berger/Stadt Wörgl)