Heimat Wörgl – eine nostalgische Zeitreise

Heimat Wörgl – eine nostalgische Zeitreise

Die Vorbereitungen zur nostalgischen Zeitreise „Heimat Wörgl“ laufen – v.l. Stadtarchivar Helmut Wechner, Museumsführer Hans Gwiggner, Franz Bode/heimat.woergl.at und Andy Winderl von komm!unity. Foto: Veronika Spielbichler

 Heimat verbindet Menschen, schafft Identität und ein Gefühl der Geborgenheit. Ganz nach dem Motto „back to the roots“ lädt der Verein Komm!unity am Samstag, 16. Juni 2018 alle Generationen  in die Zone zur nostalgischen Zeitreise in Wörgls Vergangenheit mit Stadtarchivar Helmut Wechner, Museumsführer Hans Gwiggner und dem Gestalter der Homepage heimat.woergl.at Franz Bode. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der Familienmusik Puchleitner.

Hereinspaziert! Heißt es am gemütlichen, liebevoll gestalteten Freigelände der Zone in der Brixentaler Straße 23. Wenn der Wettergott mitspielt, wird die nostalgische Zeitreise unter freiem Himmel angetreten. Bei Regenwetter wird Wörgls Vergangenheit auf der Bühne in der Zone aufgerollt.  

Stadtarchivar Helmut Wechner gibt einen Einblick ins Stadtarchiv, das im ersten Stock des Zone-Gebäudes untergebracht ist. Franz Bode zeigt bekannte, aber auch noch nicht veröffentlichte alte Fotos aus seinem heimat.woergl.at-Fundus und moderiert den Abend, bei dem Museumsführer Hans Gwiggner Anekdoten und Gschichteln aus Alt-Wörgl zum Besten geben wird. Dabei wird´s auch Überraschungen geben – zu hören gibt´s etwa den Haselsteiner Chor mit dem Lied „Da drunt im Stoanagrabn“. Die Wörgler Lehrerin Herma Haselsteiner, Mutter des bekannten Bau-Industriellen Hans Peter Haselsteiner, gründete 1946 zur Pflege echter Volksmusik den Mädchenchor, aus dem später die Haselsteiner Dirndln hervorgingen. Der Chor feierte fast drei Jahrzehnte lang Erfolge.

„Die Veranstaltung Heimat Wörgl bildet den Auftakt zur vermehrten Öffnung der Zone für alle Generationen“, kündigt Andy Winderl von komm!unity an. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Text: Veronika Spielbichler