Arbeiterelend contra Kaiser-Nostalgie - Fakten statt Mythen

"Wir haben keine Veranlassung, dieser Zeit auch nur eine halbe Träne nachzuweinen", eröffnete Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner am 23. September 2011 im Volkshaus Wörgl einen Vortragsabend über das Elend der Arbeiterschaft zur Zeit der Habsburger-Herrschaft in der Donaumonarchie.

Die mediale Verklärung der Habsburger-Zeit sowie der Rummel um das Begräbnis von Otto Habsburg veranlasste die SPÖ Kufstein, das Renner-Institut und die Initiative für Politische Bildung und Information von Wilfried Bader, den Innsbrucker Historiker Univ. Doz. Dr. Peter Goller vom Universitätsarchiv ins Volkshaus Wörgl einzuladen, um über die historischen Fakten zu informieren. Dieser erläuterte anhand von historischem Quellenmaterial ausführlich, dass das heute entworfene sozialpolitische Idyll in der "guten alten Kaiserzeit" eine "Verklärung jenseits jeder geschichtlicher Realität ist".

Bildnachweis: Veronika Spielbichler

Im Bild von links: Referent Peter Goller, Irmgard Egger/SPÖ, Wilfried Bader, Bürgermeisterin Hedi Wechner und Martin Ortner vom Renner-Institut.
04.10.2011 00:00
04.10.2012 00:00
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