An niemandem gehen die Einschränkungen des „2. Lockdowns“ spurlos vorüber. Überaus schwierig ist allerdings die Situation derzeit für alle Vereine, die derartige Einschränkungen besonders stark treffen. Einmal mehr ist wieder Stillstand angesagt. Planungssicherheit gibt es keine. Und das, obwohl die so beliebten Platzkonzerte in der Sommerszeit erfolgreich unter beinahe normalen Umständen über die Bühne gegangen sind.
Sämtliche Aktivitäten eingestellt
Das Proben mit dem gesamten Orchester in geschlossenen Räumen ist aufgrund der einschneidenden Bestimmungen im Rahmen des „2. Lockdowns“ nicht mehr denkbar, auch das Beisammensein im Vereinslokal streng untersagt. „Unnötig zu erwähnen, dass es unter solchen Bedingungen nicht möglich ist, ein Jahreskonzert für die Wörgler Bevölkerung einzuüben, geschweige denn aufzuführen“, so Obmann Klaus Unterberger. Aus diesem Grund musste die STMK Wörgl mit großem Bedauern das Cäcilienkonzert Anfang Dezember absagen.
Situation ist frustrierend
„Die Stimmung innerhalb unserer Gemeinschaft ist auf dem Tiefpunkt, Frust und Unmut stellen sich mehr und mehr ein“, weiß Unterberger, der derartige Gefühlsregungen auch verstehen kann und weiter: „Natürlich ist es möglich, für sich alleine zu proben, aber das kann die Freude am gemeinsamen Musizieren nicht einmal ansatzweise ersetzen, denn unsere Musik entsteht durch den Klang der gesamten Kapelle, durch das Zusammenspiel der verschiedensten Instrumente“. Trotzdem bleibt Unterberger optimistisch: „Die musikalische Durststrecke wird vorübergehen! Haltet durch! Wir holen alles nach! Und alles wird wieder gut!“.
„Wir kommen wieder“, so der einhellige Tenor aller MusikantInnen der STMK Wörgl. (Foto © Stadtgemeinde Wörgl)
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