Tirol und das Fremde
Datum: 29. Oktober 2008
Beginn: 19:30
Ende: 22:00
Straße: Brixentalerstraße 5
Ort: Tagungshaus in Wörgl
Link: Tagungshaus
"Erst die Fremde lehrt uns, was wir an Heimat besitzen" (Theodor Fontane)
Das Thema betrifft Tiroler in Tirol, aber auch "Fremde", die nach Tirol kamen, Tiroler, die zuhause nicht heimisch werden konnten und Tiroler, die in die Fremde gingen. Das betrifft aber auch sogenannte "Nicht-Tiroler", die in die Fremde gingen und dabei zu uns nach Tirol kamen.
Thema dieses Vortrages ist eine Auseinandersetzung mit dem Fremdsein.
Immer wieder kamen im Laufe der Geschichte Tirols "Fremde" ins Land.
Ebenso gibt es eine lange Geschichte von Tirolern, die in die "Fremde" mussten, um ihr Brot zu verdienen. Erinnert sei dabei an die Schwabenkinder und an die Auswanderer nach Pozuzo (Peru) und Dreizehnlinden (Brasilien). Manche Tiroler mussten wegen ihres Glaubens in die Fremde, weil sie Protestanten oder Wiedertäufer wie die Hutterer waren; manche blieben zwar im Lande, wurden aber wegen ihres "anderen"
Glaubens verfolgt wie z. B. jüdische Tiroler. Ein Blick in unsere Landesgeschichte zeigt, dass sich unsere Zeit mit ihren Fragen in diesem Thema wiederspiegelt.
Referent: Dr. Peter Stöger
Beitrag: Freiwillige Spenden
Gemeinsame Veranstaltung mit dem Integrationszentrum Wörgl und dem Katholischen Bildungswerk Wörgl.


