Brand der Grattenbergl-Kapelle - Abschnittsübung der Feuerwehr

Brand der Grattenbergl-Kapelle -  Abschnittsübung der Feuerwehr

Mit einem Traktor wurden Pumpen und Schläuche zur „Kapelle am Grattenbergl“ gebracht, die Mannschaft musste aber zu Fuß das Übungsobjekt erreichen. (Foto: Wilhelm Maier)

Keine leichte Übung dachte sich der Kommandant der FF Kastengstatt, Michael Druckmüller, für die Abschnittsübung die am Samstag, dem 11. November über die Bühne ging, aus. Wurde doch als Übungsobjekt ein Brand in der Mariahilf Kapelle am Grattenbergl im Gemeindegebiet von Kirchbichl angenommen. Mit dabei bei dieser anspruchsvollen Übung waren die Wehren von Kastengstatt, Kirchbichl, Bruckhäusl und die FF Bad Häring. Als Übungsbeobachter fanden sich am Kogel des Grattenbergels Vbgm. Franz Seil, die GR Christine Lintner, vom Bezirksfeuerwehrverband Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Winkler und Abschnittskommandant Helmut Burgstaller ein.  Zwischenpumpen bzw. Relaispumpen und Schläuche wurden mit einem Traktor eines Bauern zum Einsatzort gebracht da ein Anfahren mittels Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren nicht möglich ist. Der Höhenunterschied beträgt knappe 70 m ist teilweise sehr steil und auf Grund der regnerischen Verhältnisse sehr rutschig. Die  komplette Einsatzmannschaft, auch die Träger des Atemschutzes mussten voll adjustiert und ausgerüstet zu Fuß zur Kapelle aufsteigen derweil von zwei Hydranten die Zuspeisleitungen verlegt wurden. Etwa in der Mitte der Anhöhe wurde eine Relaispumpe zum Weitertransport des Löschwassers zwischengeschaltet. Es galt nicht einen Löschangriff in der Kapelle zu simulieren sondern der Aufbau von Löschleitungen sowie der Einsatz der Atemschutztrupps bei der Kapelle mussten beübt werden. Ein wichtige Faktor war auch die Zeitfrage wie lange es dauert bis ohne Hilfsmittel von Fahrzeugen am Brandobjekt "Wasser marsch" gegeben werden konnte. Und dies konnte sich sehen lassen, nach 17 Minuten konnte der Löschangriff an der Kapelle gestartet werden. Die Wasserspeisung erfolgte aus zwei Hydranten die sich im Siedlungsgebiet befanden. (Bilder / Text: Wilhelm Maier)