Bundessieg für Wörgler Jungzüchter Hubert Werlberger

Bundessieg für Wörgler Jungzüchter Hubert Werlberger

Jungzüchter Hubert Werlberger bei seiner Siegerin Gabriela bei der Preisverteilung. 

 Über einen tollen Erfolg freut sich die Familie Werlberger vom Fohring-Hof in Wörgl-Boden: Jungzüchter Hubert Werlberger konnte beim Bundesjungzüchterchampionat  mit seiner Kalbin Gabriela den Bundessieg im Typbewerb nach Tirol holen!

 Die österreichische Jungzüchtervereinigung organisierte  auch heuer wieder ein Bundesjungzüchterchampionat, das im neuen Vermarktungszentrum Traboch in der Steiermark  von 17. bis 19. März 2017 mit rund 500 Tieren über die Bühne ging. An der Ausstellung nahmen Jungzüchter aus ganz Österreich mit den besten Tieren aller Rinderrassen teil, wobei die Teilnahme-Kritierien Vorgaben für Mensch und Tier enthielten. Als Vorführer wurde zugelassen, wer zwischen dem 18. März 1987 und dem 18. März 2007 geboren wurde, die Tiere durften maximal 36 Monate alt und maximal 7 Monate trächtig sein.

Jungzüchter Hubert Werlberger durfte als 14jähriger heuer erstmals dabei sein. „Aus Tirol waren über 120 Tiere angemeldet. 24 wurden von einer Kommission im Vorfeld des Bundesjungzüchterchampionates in der Steiermark ausgewählt“, erzählt der stolze Vater Hubert Werlberger. Bewertet wurde am 18. und 19. März in zwei Kategorien – einmal im Vorführwettbewerb und einmal die Tierbewertung im Typ-Bewerb. Mit der Kalbin Gabriela ( V:Serano ) holte Hubert junior am Sonntag im Typ-Bewerb beim Fleckvieh, das in Österreich die am weitesten verbreitete Rinderrasse ist, den Bundessieg nach Wörgl.

Die Liebe zu den Tieren wurde dem musikalisch talentierten Buben, der mit seiner Zugin schon öfter öffentlich zu hören war, buchstäblich in die Wiege gelegt: „Hubert war von klein auf gern bei den Tieren. Schon als Baby nahmen wir ihn mit auf die Alm. Jetzt besucht er die Landwirtschaftsschule in Rotholz“, freut sich Papa Hubert über die Fortführung der Familientradition am Fohringer Hof,  seit 2016 Erbhof, und will künftig vermehrt auf Direktvermarktung setzen.

Foto: Familie Werlberger, Text: Veronika Spielbichler