Erhöhte Pegelstände durch Schneeschmelze und Gewitter

Erhöhte Pegelstände durch Schneeschmelze und Gewitter

Foto Flugrettung

Hochwasserschutzprojekte in kritischen Bereichen bereits in Planung

Die Schneeschmelze und lokale Gewitter haben die Pegel von Bächen und Flüssen in Tirol ansteigen lassen. Grundsätzlich besteht kein Grund zur Beunruhigung, ein Anstieg des Inns in Richtung eines 30-jährlichen Hochwassers ist aber möglich. Eine genaue Prognose ist schwierig, da die Situation wesentlich von der lokalen Verteilung der vorhergesagten Gewitter abhängen wird.

„Die Schneeschmelze geht aufgrund der hohen Temperaturen weiter und führt zu anhaltend hohen Wasserständen mit ausgeprägten Tagesgängen. Heute und morgen sind weitere Gewitter angekündigt. Das kann die Situation am Inn und an den gewitterbetroffenen Zuflüssen zusätzlich verschärfen“, erklärt Klaus Niedertscheider, Leiter des Sachgebiets Hydrographie und Hydrologie des Landes Tirol. Auch an der Isel und deren Zubringer führt die starke Schneeschmelze zu einer Hochwasserführung.

„Die aktuelle Situation führt uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig die laufenden Hochwasserschutzprojekte entlang des Inn sowohl im Unterinntal als auch im Oberland sind“, informiert LHStv Josef Geisler. Auch wenn derzeit nicht mit großflächigen Überflutungen zu rechnen ist, könnte es da und dort in den nächsten Tagen zu kritischen Situationen kommen.