Fest der Nationen am 16. September

Fest der Nationen am 16. September

 Kayahan Kaya, GR Christian Kovacevic und Klaus Ritzer.

Zu einem Pressegespräch lud am Mittwoch der Wörgler Verein komm!unity in die Räumlichkeiten des altehrwürdigen Traditionshotels Alte Post. Informiert wurde dabei von GF Klaus Ritzer (komm!unity), Kayhan Kaya (komm!unity Integration) sowie von GR Christian Kovacevic (Sozial- u. Integrationsreferat) über das etwas umgestaltete Fest der Nationen, das am 16. September wieder in der Speckbacherstraße über die Bühne geht. Unter dem Motto "Gemeinsam - grenzenlos - feiern" werden die 22 Standbetreiber aus 18 Nationen ihre Stände im Stil ihrer Landeshauptstadt schmücken. Neben den kulinarischen Verkostungstellern gibt es heuer auch neue Standdekorationen sowie eine verbessertes Müllkonzept. 

Komm!unity wird zum dritten Mal dieses Fest der Nationen, das zum siebten Mal veranstaltet wird, organisieren und ausrichten. Der Nachmittag wird in drei Teile geteilt, dieses Mal mit kürzeren Unterbrechungen für einen fließenden Festverlauf. So werden im ersten Teil der Einmarsch, die Begrüßung und ein indischer Volkstanz sowie die Trommlergruppe Hakuna Matata zu sehen und hören sein, der zweite Teil wird von einem Wörgler Hip-Hop Verein eröffnet, gefolgt von Zumba sowie Thailändischen Tänzen, und im dritten Abschnitt wird es einen Sprung von "Boarischen Goaßlschnoitzern" bis hin zu brasilianische Sambarhythmen geben. Um den Akteuren genügend Platz zu bieten, wird heuer auch wieder eine größere Bühne aufgestellt. Für die Kleinen wird wieder ein spannendes Kinderprogramm von Melanie Unterganschnigg angeboten. Ein kulinarisches Novum sind heuer die Probier-Teller um 3 Euro, damit die Gäste mehr verschiedene Köstlichkeiten ausprobieren und verkosten können.

Großes Augenmerk wird diesmal, so Kayahan Kaya, auf Mülltrennung gelegt, und so werden bei den Ständen Öli-Behälter (Altspeiseöl) und Plastiksammelstellen aufgestellt. "Es fließen heuer die Erfahrungen der letzten Jahre ein, wir wollen aber kein durchgestyltes Fest haben, sondern die Veranstaltung wird nach wie vor ihren individuellen Charakter behalten", sagt Kaya. Christian Kovacevic weist darauf hin, dass die Standbetreiber alle versuchen kostendeckend zu wirtschaften und nicht darauf ausgelegt sind, einen großen Gewinn zu erzielen. Aus den erwirtschafteten Einnahmen gibt jede teilnehmende Nation noch eine Spende für das Charityprojekt  "Licht für Wörgl" ab. Die Stände werden kostenfrei von der Stadt Wörgl gestellt, für den Auf- und Abbau haben sich spontan Flüchtlinge bereit erklärt, hier mitzuarbeiten. In Summe werden an den 22 Ständen rund 110 Menschen agieren, an die 100 Personen sind in diverse Programme eingebunden, etwa 10 Personen sind als so genannte Helfer vor Ort und das Organisationskomitee besteht aus 5 Personen.

 

Zum Abschluss wurde von Klaus Ritzer und Kayahan Kaya ein Scheck über 1.500 € an den Wörgler Sozialreferenten Christian Kovacevic für die Aktion "Licht für Wörgl" überreicht. Dieser Betrag kommt vom letztjährigen Fest und wurde von den Standbetreibern für einen  sozialen Zweck zur Verfügung gestellt.

 

 

Foto: Maier