Kulturelles Kleinod in Wörgl eröffnet

Kulturelles Kleinod in Wörgl eröffnet

Wurden mit großem Applaus bedankt: Die vielen freiwilligen Helfer, ohne deren Hilfe dieser Umbau gar nicht möglich gewesen wäre. (Foto Stadtgemeinde Wörgl)

Nach kurzer aber intensiver Bauarbeit konnte am Donnerstag, den 19. April die Zone in der Wörgler Brixentaler Straße wiedereröffnet werden. Für BGM Hedi Wechner ein gelungenes Beispiel solidarischer Zusammenarbeit zahlreicher Freiwilliger.

Über 900 Stunden mussten vom Team der Zone, des Vereins Kulturzone, Freunden und Unterstützern in freiwilliger Arbeit zusätzlich geleistet werden, um die Zone zu einem kulturellen Kleinod umzugestalten. Erfreut zeigten sich diese vor allem auch über das Engagement einiger Flüchtlinge, die in knapp 200 Stunden schwierigste Arbeiten, vor allem im Freibereich erledigten. Generell war der Aufgabenbereich überaus groß. So mussten unter anderem die WC-Anlagen erneuert und barrierefrei gestaltet werden, das Bodenniveau angeglichen, 3 tragende Bodensäulen zwecks Erweiterung des Veranstaltungsraumes entfernt sowie die Bühne adaptiert und die technische Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht werden.

Wirtschaft gebührt Dank

Dass man schlussendlich im Budgetplan geblieben ist, ist zu einem wesentlichen Teil auch den an den Umbauarbeiten beteiligten Gewerken geschuldet. Viele von diesen sahen ihr Engagement als Kultur- und Jugendförderung, dementsprechend wurden viele Leistungen gar nicht verrechnet. Andi Winderl, einer der treibenden Kräfte des Umbaus lobte in diesem Zusammenhang vor allem auch das komplikationslose Zusammenspiel der freiwilligen Helfer und der Gewerke. Nur dadurch wurde es möglich, die Umbauarbeiten in sechseinhalb Wochen über die Bühne zu bringen.